Guadelupe Mountains Nat'l Park
- und bis nach Arizona -
19./20.12.2000
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![]() | Nach der Höhle sollte es am nächsten Tag dann eigentlich nur direkt zum nächsten Campingplatz gehen, meine Mutter meinte dann, ich könnte ja schon vorfahren zum Besucherzentrum des Guadelupe Mountains National Park, dort sei eine nette Ausstellung über die Wüstentiere und Vegetation. Das tat ich dann auch und wir trafen uns etwas später dort wieder. |
Da meine Mutter ja auch alles sammelt drängte' sie mir eines der Informationsblätter auf in dem die jeweiligen National Parks beschrieben sind. Und als ich es mir ansah, waren da einige Wanderwege und unter anderem einer auf den höchsten Berg von Texas (Guadelupe Peak 2667 m). Es sollten 1000 Höhenmeter sein und ca. 5 Stunden dauern. | ![]() |
![]() | Das war zwar ganz schön knapp, da es schon 11:00 war, aber bei den amerikanischen Angaben, kann man ruhig etwas Zeit abziehen und so entschied ich mich dazu es zu versuchen. Meine Eltern ‚schickte’ ich auf eine etwas kürzere Strecke, die ihnen aber auch sehr gut gefallen hat. Es war sehr windig und an einigen Punkten hatte ich etwas Bedenken, wenn man auf ungeschütztere Wege kommen würde, aber es ging nur an wenigen Abhängen vorbei und die lagen windgeschützt. Auf meinem Weg überholte ich dann einen weiteren Wanderer und wir legten den Rest des Weges mehr oder minder gemeinsam zurück, da jeder zwischendurch stehen blieb und Fotos machte überholten wir uns immer wieder gegenseitig. |
Kurz vor dem Gipfel gerieten wir dann in eine Pfadfindergruppe, die dann auch prompt dachten wir wären gemeinsam unterwegs. Als ich dann nach seinem Namen fragte, sagte er, sein Name sei Dan und ich wäre doch Iris.... Da war ich ziemlich überrascht, aber die Lösung war, dass wir am Tage zuvor gemeinsam auf der Höhlentour waren und ich die letzte war die ankam und alle anderen hatten schon ihre Helme auf, da hatte ich ihn nicht so leicht wieder erkannt! | ![]() |
![]() | Den Abstieg machten wir dann gemeinsam und gegen 17:00 war ich wieder am Auto und musste mich dann sputen, denn gegen Sonnenuntergang sollte der Campingplatz abgeschlossen werden. Der Himmel war jedenfalls schon sehr rot und als es schon dunkel war kam ich am State Park Hueco Tanks an. Fünf vor sechs war schon fast geschlossen, aber ich kam gerade noch rechtzeitig zur Rezeption. |
Normalerweise muss jeder ein Video ansehen bevor er sich auf dem Gelände bewegen darf. Da es schon so spät war und wir am nächsten Morgen auch schon wieder fahren wollten wurde es mir erlassen. Auf dem Weg zum Campingplatz kam mir dann ein Wohnmobil entgegen - es waren meine Eltern, denn sie wollten mich am Tor erwarten und rein lassen. Das Gelände ist nämlich weiträumig umzäunt und Autos die vorm Tor parken werden von der Polizei abgeschleppt. | ![]() |
![]() | Die Leute, die dort übernachten dürfen auch nur in Notfällen mit dem Zahlencode das Tor öffnen. Die Jugendlichen aus El Paso feuerten nämlich ihre Partys dort und viele Leute zerstörten absichtlich die Indianerzeichnungen die es dort gibt, so dass Maßnahmen dagegen ergriffen wurden. Eine weitere Maßnahme ist, dass die Preise für den Park und das Camping besonders hoch sind! |
Am nächsten Morgen holte ich dann den Videofilm nach, um zu sehen wofür wir denn überhaupt bezahlt hatten. Einen Spaziergang um einige von den Bildern in natura zusehen machten wir dann auch noch. Zum Glück trafen wir auf die eine Rangerin, die uns dann noch eines zeigte und den Weg zu einem weiteren beschrieb, denn zu finden sind sie sehr schwer. Eines befand sich unter dem Überhang eines Steins, aber in nur 30 cm Höhe, es war schon fast von dem Sand verdeckt, der sich dort über die Jahrhunderte abgelagert hatte. | ![]() |
Auf den nächsten paar hundert Meilen gab es dann keine wirklichen Sehenswürdigkeiten und wir fuhren den Rest des Tages bis nach Arizona hinein.
nächster Tag